public relations agentur
Saupe Telemarketing führt moderne B2B Kommunikation

B2B-Public-Relations und Videos in der modernen Unternehmenskommunikation.

Wie werden Video-Clips erfolgreich?  

B2B-Public-Relations umfassen die klassichen Methoden und Möglichkeiten der Maßnahmen für B2B Öffentlichkeitsarbeit und PR. Erweitert werden dieses Möglichkeiten seit einigen Jahren durch Unternehmensvideos. Stellt sich die Frage: Wie werden Videos in der PR-Arbeit und in der Unternehmenskommunikation erfolgreich?

Im B2C-Bereich gehören Videoclips schon seit Jahrzehnten fest zu den beliebten und erfolgreichen Werbeformaten. Witzige Spots wie der Supergeil-Clip von Edeka verbreiten sich in Windeseile über das Netz und werden zu einem viralen Hit. Bei Facebook werden Videos als so relevant eingestuft, dass sie automatisch beim Scrollen im Newsfeed abgespielt werden und YouTube kann täglich mehrere Milliarden Abrufe verzeichnen. Für den B2B-Bereich allerdings scheinen Videos bisher keine große Bedeutung zu haben. In Branchen wie dem Maschinenbau passt dieses Kommunikationsinstrument irgendwie nicht, denn sie gelten eher als konservativ und bodenständig und auch in vielen anderen B2B-Branchen geistern nur wenige Unternehmensfilme durch das Internet.

Allerdings ist auch ein Trend erkennbar, denn immer mehr Firmen und sogar mittelständische und kleine Unternehmen haben eigene YouTube-Kanäle oder binden Videos auf ihrer Webseite ein. Mit ihren Clips bewerben Sie ihre Produkte und Dienstleistungen, geben einen Einblick in den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter oder berichten über ihre Messeauftritte. Die Frage ist aber, ob sich dieser Aufwand lohnt und wie eine Videostrategie aussieht, die B2B-Unternehmen bekannter und damit erfolgreicher werden lassen.

PR-Videos: Bewegte Bilder transportieren mehr Information in kurzer Zeit

Videos für B2B-PR müssen Vorteile gegenüber anderen Medienarten bieten, um als Kommunikationsmittel erfolgreich zu werden. Der größte Vorteil liegt dabei klar auf der Hand, denn Filme vermitteln Informationen, die sich nur schwer mit Texten und Fotos transportieren lassen. Dazu kommen fachliche Aspekte wie zum Beispiel eine Erklärung, wie sich eine Maschine im Betrieb verhält, wie lange die Produktion eines Produkts dauert oder wie das Gerät bedient wird. Das Aussehen und die Funktion von Maschinen lässt sich zwar auch Wort für Wort beschreiben und mit Bildern unterlegen, doch Videos bedienen zwei Sinne gleichzeitig, und damit fällt auch die Informationsdichte höher aus. In einer kurzen Sequenz lässt sich einfach zeigen, was eine Maschine kann und wichtige Details wie etwa der Platzbedarf lassen sich in Nahaufnahmen einblenden.

Animierte Unternehmenspräsentationen und Imagefilme transportieren Emotionen

Videos erleichtern neben der Informationsvermittlung auch den Transport von Gefühlen. Vor allem bei Imagevideos ist diese Tatsache relevant, denn sie sollen ein Unternehmen vorstellen und es dabei im Gehirn des Zuschauers positiv verankern. Das reine Vermitteln von Fakten, Daten und Zahlen, die sich mit der Größe und Geschichte der Firma beschäftigen, wirkt eher langweilig und fad. Mit ungewöhnlichen Einblicken hingegen lassen sich zusammen mit der passenden Hintergrundmusik Inhalte emotional aufladen. Der Zusatzeffekt dabei ist, dass wir Menschen generell Informationen, die wir mit Gefühlen verbinden, besser im Gedächtnis behalten. Kaufentscheidungen werden also auch im B2B-Bereich von Gefühlen beeinflusst. Selbst bei der Planung von großen Investitionen entscheiden die Gremien nicht ausschließlich vernunftbasiert. Das liegt auch an der großen Informationsmenge, denn Käufer können nicht über alle Angebote gleich gut informiert sein. Daher spielen der Eindruck vom Anbieter und das berühmte Bauchgefühl eine tragende Rolle bei der Entscheidung. Unternehmen, die sich sympathisch, kompetent und erfolgreich präsentieren können, haben ein einfaches Spiel, denn sie erreichen die Emotionsebene der Entscheider, während nüchterne Sell-Sheets und langweilige Produktfotos auf einer rein informellen Ebene bleiben.

Das Content-Marketing mit Videos stärken

Das Ziel jeder Marketingabteilung ist es, Kunden wirksam zu binden und die Zielgruppe für die eigenen Leistungen und Produkte zu begeistern. Aktuell gilt das Content Marketing als besonders effektives Instrument in diesem Bereich. Damit wird nicht direkt für spezielle Dienstleistungen oder Produkte geworben, sondern ein Mehrwert geboten, der die Nutzer überzeugen soll. Neben rein unterhaltenden Inhalten liefert Content Marketing auch eine Hilfestellung im Investitionsprozess und die Absicht ist immer, potenzielle Kunden auf eine unterhaltsame Art und Weise von der Wertigkeit eines Angebotes oder Produkts zu überzeugen. Dann teilen sie die Beiträge in den sozialen Netzwerken und sie können sich viral weiter verbreiten. Die Markenbekanntheit steigt und erst wenn ein Kunde von der Lösung überzeugt ist, werden seine Kontaktinformationen an den Vertrieb weitergeleitet, wodurch diese interne Abteilung entlastet wird.

Alle gängigen Kommunikationsmittel kommen als Instrumente für Content Marketing in Frage. Also White Papers, Blogs, Events, Infografiken und selbstproduzierte Studien. Videos sollten im Marketingmix aber auch nicht fehlen, denn sie können Textformate um weitere Infos erweitern oder Tutorials und Ratgeber in Textform ersetzen. Zudem werden Videos gerne geklickt. Das gilt für soziale Netzwerke ebenso wie für Unternehmenswebseiten, wo sie als Abwechslung Textblöcke und Bilder auflockern.  Die Tatsache, dass sich Videoinhalte gut verbreiten lassen, ist einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg von Content-Marketing-Strategien. Sie erreichen so nicht nur Kunden, die gezielt auf die Webseite des Unternehmens kommen, sondern werden durch Facebook, Twitter und Co. breit gestreut und sorgen dafür, dass neue Nutzer auf die eigenen Angebote aufmerksam werden.

Social Media setzen auf Videoclips

Bei den Machern von Facebook stehen Videos zurzeit hoch im Kurs. Kleine und größere Veränderungen wie die Funktion des automatischen Abspielens im Newsfeed oder die Speicherfunktion für später zeigen, dass Clips von den Nutzern deutlich besser wahrgenommen werden als reine Textbeiträge. Im November 2015 gab Mark Zuckerberg an, dass seine Plattform täglich mehr als acht Milliarden Videos an seine Nutzer ausliefert. Ein halbes Jahr vorher waren es nur halb so viele.
 Google und seine Tochter YouTube verschaffen Filmanbietern ebenfalls Vorteile. Da Suchmaschinen den Clips einen großen Nutzwert zuschreiben, ist die Existenz von Videos auf einer Seite ein wichtiges Qualitätssignal. Videos verbessern damit die Position bei den Suchergebnisseiten und Google zeigt  bei der allgemeinen Suche gerne einen oder mehrere Clips an prominenter Stelle, was  deren Klickzahlen in die Höhe gehen lässt. Bei YouTube ist es ebenfalls ganz einfach ein Video auf der eigenen Webseite einzubinden, denn es muss nur ein Stückchen Code eingefügt werden und kein eigener Player. Der Server wird auf diese Weise entlastet, weil der Film direkt bei YouTube abgerufen wird. Auf dem Portal selbst lassen sich Beschreibungstexte und Links hinzufügen, über die Nutzer auf die eigene Webseite gelangen und auch die Markendarstellung lässt sich über einen YouTube-Kanal besonders gut steuern. Schließlich nutzen über eine Milliarde User die Plattform und damit etwa ein Drittel aller Internetnutzer weltweit.

Die Produktionskosten mit Reichweite ausgleichen

Mit einer guten Marketingstrategie und etwas Glück verbreiten sich die eigenen Clips viral. Sie werden von den Usern geteilt und damit ihren Freunden empfohlen. Ohne weitere Schritte des Unternehmens erreichen die Clips damit ein großes Publikum. Für den B2B-Bereich ist die virale Verbreitung noch eher untypisch, denn die Zielgruppe ist viel kleiner, trotzdem werden Filme immer populärer und ihre mögliche Verbreitung im Netz ist ein wichtiges Instrument zur Kosten-Nutzen-Analyse. Die Betrachtung der Ausgaben, die nach Länge, Art und dem betriebenen Aufwand meist größer sind als bei anderen Instrumenten, steht auf der einen Seite. Hochglanzproduktionen mit Drehbuchautor, Schauspielern und Kamerateam sind dabei deutlich teurer als selbst produzierte Reportagen, Tutorials oder Interviews. Die Vorteile der bewegten Bilder sind aber deren Vermittlungsreichtum und die mögliche Reichweite, die vor allem aus der Attraktivität resultiert. Allerdings lässt sich vorab kaum einschätzen, wie wertvoll ein Clip für das Unternehmen sein wird. Was aber generell gilt, ist die Tatsache, daß ein Video die Nutzer überzeugen muss, egal wie teuer seine Produktion war. Schafft ein Film es seine Zielgruppe zu begeistern, kann auch eine sehr aufwendige Produktion eine gewinnbringende Maßnahme sein und damit die höhere Investition rechtfertigen. Zwei wichtige Entscheidungen für den passenden Clip im Vorfeld sind die Fragen nach dem Videoformat und dem Drehkonzept. Sie bestimmen deutlich mit, ob ein erfolgreiches B2B-Video entstehen kann.

Wie können B2B-Filme aussehen?

Produktfilm, Imagefilm oder Tutorial - B2B-Filme können sehr unterschiedlich aussehen und das Kommunikationsziel bestimmt mit, welches Format sich eignet. Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten:

1. Unternehmens- und Imagefilme

Sie sollen die Marke erlebbar machen und dem Zuschauer ein positives Bild vermitteln. Der Fokus liegt hier mehr auf Emotionen und weniger auf der Informationsübermittlung. Konkrete Leistungen und Produkte werden hier nicht zum Thema.

2. Tutorials

Verfilmte Anleitungen sind besonders beliebt, wenn es darum geht, die Bedienung eines Produkts zu vermitteln. Tutorials sprechen Interessenten an, die einen ersten Eindruck gewinnen möchten, aber auch Anwender, die auf der Lösung nach einem aktuellen Problem sind. Der Kundendienst wird damit entlastet und die Nutzer profitieren von der schnellen Hilfe. Im Video lassen sich Handgriffe besser zeigen als in Texten mit Bildern und so werden Missverständnisse vermieden und der Nutzer kann ein Problem schnell selbst bewältigen.

3. Produktfilme

Ein Produktfilm soll Informationen übermitteln. Er weckt im Idealfall auch Begeisterung für das Unternehmen und macht neugierig, doch die Verkaufsabsicht steht hier eindeutig im Fokus. Produkt und Produktvorteile werden detailliert beschrieben und so wird die klassische Produktinformation ersetzt. In vielen  Fällen nutzen Unternehmen aber beide Formate. Auf der Webseite wird der Film neben dem Textblock präsentiert und auf Messen und über verschiedene Internetkanäle wird der Film gezeigt.

4. Reportage-Videos

Als Alternative zum klassischen Unternehmensfilm werden Reportagen eher journalistisch gehalten. Die Mitarbeiter werden direkt bei der Arbeit gefilmt und es finden Interviews mit ihnen und dem Geschäftsführer statt. Auch Kunden kommen zu Wort, wobei hier die persönlichen Erfahrungen mit den Produkten oder dem Unternehmen an sich im Fokus stehen. Da hier keine Szenen nachgestellt werden, ist das Endprodukt häufig sehr authentisch und wirkt glaubhafter als ein aufwändig gedrehter Imagefilm.

Zusätzlich gibt es noch andere Videoformate wie Event-Rückblenden oder Interviews mit Experten und Anwenderporträts. Keines der Formate ist ein Allrounder und so muss für jedes Kommunikationsziel das passende Format gefunden werden.

Wenn der Erfolg beim Video-Marketing ausbleibt

Manchmal werden für viel Geld Filme produziert und auf YouTube, Facebook oder der eigenen Webseite hochgeladen und trotzdem bleiben die Klickzahlen gering. Damit rechnet sich die ganze Mühe nicht und es gibt verschiedene Gründe für ein Scheitern. Vielleicht wird der Clip über die Suche nur schlecht gefunden oder das Konzept war nicht vernünftig ausgearbeitet. Eventuell haben sich die Macher zu wenig an den Wünschen der Zielgruppe orientiert oder die virale Verbreitung über Social Media lief nicht richtig an. Die Hilfe von Experten oder gute eigene Vorkenntnisse sind die Basis für einen Erfolg, denn auch viel Herzblut reicht allein oft nicht aus, um eine große Resonanz zu erzielen.

Auch Videos brauchen SEO

Die Suchmaschinenoptimierung wird oft zu wenig beachtet, dabei fängt SEO bereits bei der Wahl des Titels an. Wer eine Kreissäge sehen möchte, gibt in seiner Suche sicher keinen Markennamen ein, sondern einfach das Schlagwort „Kreissäge“. Dazu werden oft noch gewünschte Produkteigenschaften angegeben. Wurde das Video also nur mit dem Produktnamen betitelt, wird der User es mit seiner Anfrage nicht finden. Ein gutes Standbild, das Interesse weckt und zum Klicken einlädt, ist ebenfalls wichtig. Bei YouTube kann hier aus drei Vorschlägen gewählt oder ein eigenes Standbild ausgesucht werden. Der Platz für die Zusatzbeschreibung sollte unbedingt genutzt werden und unter dem Video ist auch ausreichend Platz, um einen Link zur Unternehmenswebseite zu platzieren. Dazu ist ein Text mit relevanten Schlagwörtern zum Thema sinnvoll, denn damit kann das Portal den Film einordnen und er wird über die Suchfunktion besser gefunden.

Hohe Auflösung und 16:9

Die Länge und Auflösung von Videos werden bei Google als Bewertungskriterium herangezogen. Allerdings ist nicht ganz klar, in welcher Form das geschieht. Nachvollziehbar ist aber, dass ein attraktives Video zwischen zwei und drei Minuten lang ist und in möglichst hoher Auflösung produziert wurde. High Definition ist online bereits Standard und beim Seitenverhältnis gilt 16:9 als optimales Format.

Der letzte Schritt

Der fertige Film muss nun über soziale Netzwerke promotet werden. Von einem Konto mit vielen Followern  kann er mehr Reichweite in kürzerer Zeit erlangen, als mit kleinen Accounts, die nur wenige Verknüpfungen zu anderen Nutzern haben. Erst wenn eine bestimmte Anzahl an Klicks erreicht wurde, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Clip viral und damit von alleine weiter verbreitet.

Fazit:

Die Relevanz von Videos im B2B-Bereich nimmt zu und durch die große Reichweite können  auch professionelle, teure Produktionen zum messbaren Erfolg werden. Außerdem führen auch gut gemachte, günstige Produktionen zu einem größeren Bekanntheitsgrad der Marke, wenn sie kreativ oder besonders informativ sind. Es reicht allerdings nicht aus, einen Film technisch und inhaltlich zu optimieren, denn der Clip muss auch ganz gezielt verbreitet werden. Nur wenn das gelingt, hält man ein Marketingprodukt in der Hand, das dem Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil liefert.

Saupe Public Relations Leistungen und Services im Bereich Online-PR: