public relations agentur
Saupe Public Relations: Glossar

Die Bilder von einer Pressekonferenz kennt man aus den Nachrichten. Es fällt sofort auf: Die Anlässe haben Gewicht, werden meist von Politikern, Institutionen, Verbände, Initiativen oder großen Unternehmen oder im Rahmen von Sportereignissen veranstaltet. Das hat seinen Grund, denn Journalisten, die an einer „PK“ teilnehmen, erwarten wichtige Nachrichten, die besonders relevant sind. Meist geht es um brisante Themen oder Stellungsnahmen. Entscheidet sich ein Unternehmen eine Pressekonferenz einzuberufen, muss es entsprechend Wichtiges zu sagen haben. Erfahrungsgemäß ist das bei mittelständischen B2B Unternehmen im Technikumfeld eher selten der Fall. Es sei denn, das Jahresergebnis wird vorgestellt, es wurde eine bahnbrechende Erfindung gemacht, es drohen Massenentlassungen oder es ist im schlimmsten Fall ein Werksunfall passiert, der Folgen für Menschen und Natur von größerem Ausmaß hat.

Platz für Kameras und Mikrophone

Der räumliche Aufbau einer PK bietet Platz für ein Rednerpult, auf dem die Pressevertreter von Hörfunk und TV ihre Mikrophone aufbauen können und Sitzgelegenheiten für die Journalisten. Auch Kameramänner müssen die Möglichkeit haben, gute Bilder von den Akteuren aufnehmen zu können. Je mehr Kameras und Mikrophone bei einer Pressekonferenz zu sehen sind, umso größer ist die Relevanz des Themas. Die Kameras und Mikrophone belegen ein weiteres Charakteristikum der PK: Hier kann Bild und Ton aufgenommen, was mit dem Versand einer schriftlichen Presseerklärung nicht möglich ist. Vorbereitet werden Pressekonferenzen mit Pressemitteilungen und zitierbaren Statements der Akteure. Auch Fotos gehören dazu, die mit den Meldungen und Statements in einer Pressemappe stecken. Oft werden die Meldungen mit einer „Sperrfrist“ versehen, die signalisiert, ab wann die Meldung in die Öffentlichkeit gelangen darf. Erst dann dürfen die Journalisten darüber berichten.