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Saupe Public Relations: Glossar

K | Krisen-PR

Krisenkommunikation lässt sich nicht immer vermeiden, wenn Unternehmen vor besondere Herausforderungen gestellt sind. Wohl jedem sind Bilder aus den Nachrichten bekannt, die Massenentlassungen zeigen, Betriebsunfälle und Problemsituationen mit Führungspersönlichkeiten. Krisenzeiten brauchen eine proaktive und ehrliche Kommunikationsbereitschaft, die unter anderem durch die Krisen-PR Ausdruck bekommt. Von einer proaktiven Kommunikation zur Vorbereitung von Krisen bis hin zu Statements zu akuten Problemen reicht die Spanne, in der Krisen-PR auf den Plan gerufen wird. Zielsetzung ist es, Vertrauen und Reputation zu erhalten, damit der Handlungsspielraum eines Unternehmens besonders hinsichtlich strategischer Ziele erhalten bleibt. Neben der reinen Information werden mittels der Krisen-PR auch Verhaltensinstruktionen vermittelt, um Schaden von Betroffenen abzuwenden und um bei der psychologischen Bewältigung einer Krise behilflich zu sein.

Störfälle in Kraftwerken, in der chemischen Industrie oder Lebensmittelskandale verunsichern und ängstigen viele Menschen, die durch eine gezielte, ehrliche und engmaschige Krisen-PR durch Informationen nicht noch zusätzlich Spekulationen verkraften müssen. Streiks, Insolvenzen, Massenentlassungen oder Standortschließungen sind weitere Szenarien, in denen eine professionelle Krisen-PR unabdingbar ist.

Neben den Problemen, die durch ein Unternehmen oder sein Management ausgelöst werden, gibt es auch die Fälle, in denen durch äußere Bedingungen Krisen-PR notwendig sein kann. Das gilt im Fall von Angriffen enttäuschter Ex-Mitarbeiter dann, wenn der Wettbewerber Rufmord begeht oder wenn andere Unternehmen aus der gleichen Branche durch negatives Verhalten in der Öffentlichkeit ein schlechtes Bild zeichnen.